Unsere Vision

Wichtig für unsere Arbeit ist der Grundsatz der Gleichbehandlung. Auch, wenn es den Menschen in Entwicklungsländern augenscheinlich schlechter geht als uns Europäern, so heißt dies nicht, dass sie unglücklicher sind. Natürlich sind Menschen in ärmeren Ländern  bedürftig, zumindest, was materielle Dinge wie Nahrung, Medizin und Bildung angeht. In vielen Ländern der Erde ist die Versorgung mit diesen, auch „Basic Needs“ genannten, Strukturen gar nicht, oder zum großen Teil nicht gewährleistet. Wir sehen es deshalb als unsere Pflicht an, etwas von unserem Wohlstand abzugeben. Dabei ist uns jedoch der Ansatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“ ein großes Anliegen. In fremde Strukturen fremder Länder einzugreifen hat für alle Beteiligten nicht viel Nutzen. Vielmehr sollte voneinander gelernt werden, um so schon vorhandene Strukturen vor Ort bestmöglich auszubauen und in Absprache mit Einheimischen geeignete Maßnahmen in Gang zu setzen.

In einem Prozess der Eigendynamik soll vor Ort eine feste Struktur entstehen,  die unsere Hilfe in absehbarer Zeit nichtmehr benötigen wird.

Des Weiteren wollen wir mit schon bestehenden Non-Profit-Organisationen vor Ort kooperieren um ein weites Netzwerk zwischen Hilfsprojekten in Ghana aufzubauen.  Unser Ziel ist es, weitere Projekte ins Leben rufen und in solche Projekte investieren, die eine langanhaltende, positive Auswirkung, vor allem für Waisenkinder in Ghana gewährleisten, zB. Spezielle Berufsschulen, die den Waisen eine Zukunft sichern.

Unsere Vision ist es, genau der Anstoß zu sein, der nötig ist, um das „Know-How“, das in Ghana schon reichlich vorhanden ist, auch bestmöglich auszuschöpfen. Dabei wollen wir genauso viel von den Menschen vor Ort lernen wie wir versuchen, unser eigenes Wissen weiterzugeben.