Geplant/Geschafft

Zugang zu Wasser und Strom: geschafft!

Im Jahr 2014 soll dauerhaft der Zugang des neuen Waisenhaus zu Wasser und Strom gesichert werden. Derzeit versorgt ein Wassertank die Kinder mit 4000 Litern Wasser, was sich aber auf Dauer als problematisch darstellt. Dieses Wasser muss immer wieder aus dem Dorf geholt werden. In Planung ist deshalb entweder der Bau eines Brunnens, durch den die Wasserversorgung mit Grundwasser gewährleistet wird, oder der Anschluss an das öffentliche Wassernetz.

Die Versorgung mit Strom soll entweder durch den Anschluss des Waisenhauses an das öffentliche Stromnetz gewährleistet werden, oder aber durch die Installation von Solarzellen. Somit wäre das Waisenhaus unabhängig vom Stromnetz und Stromausfällen.

Ein Brunnen, der Grundwasser an die Oberfläche fördert, wurde bereits 2014 installiert und funktioniert bis heute einwandfrei. Eine Wasseraufbereitungsmaschine, die uns von einem deutschen Ingeneur geschenkt wurde, kann dieses Wasser sogar noch soweit filtern, dass es als Trinkwasser verkauft werden kann; somit kann eine erste kleine Einnahmequelle für das Waisenhaus generiert werden. Außerdem wurde das Waisenhaus im Mai 2016 an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.

Bau einer Schule: in Arbeit!

Derzeit besuchen die Waisenkinder eine von 5 Schulen im Dorf. Diese liegt jedoch relativ weit vom neuen Waisenhaus entfernt, die Lernbedingungen dort sind schlecht und die Schulgebühren dafür jedoch zu hoch. Auf dem weitläufigen Grundstück, das zum neuen Waisenhaus gehört, soll deshalb eine neue Schule gebaut werden. Sie soll qualifizierte, ausgebildete ghanaische Lehrer beschäftigen, es soll eine positive Lernatmosphäre herrschen, in der die Kinder die Bildung bekommen, die sie verdienen. Um die Waisenkinder nicht zu isolieren, soll die Schule auch offen für Kinder aus dem Dorf sein. So profitieren nicht nur die Waisenkinder selbst von dieser Einrichtung, sondern auch das ganze Dorf Gomoa Tarkwa.

Seit Mai 2016 wird an vier Klassenzimmern und einem Büro gebaut. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Schulkomplex, der sich auf dem selben Grundstück wie das Waisenhaus befindet, zu ca. 80% fertiggestellt. Die "Home for Hope Preparatory School" wird nach Eröffnung auch für Kinder aus dem Dorf offen sein.

Ausbau der Selbstversorgung

Obwohl Nahrungsmittel in Ghana sehr preiswert sind, ist es doch ein großer finanzieller Aufwand, für 40 Kinder Lebensmittel zu besorgen. Deshalb soll die Selbstversorgung des Waisenhauses mit Nahrung gefördert werden. Das Grundstück, auf dem sich das neue Waisenhaus befindet, bietet enorm viel Platz für den Anbau von Nutzpflanzen, zB. von Mais, einem Hauptnahrungsmittel in Ghana. Auch der Anbau von Obst und Gemüse soll vorangetrieben werden, zB. durch das Pflanzen von Orangenbäumen. Genauso soll mit der eigenen Viehwirtschaft durch das Einrichten von Hühnerställen und den Besitz eigener Ziegen begonnen werden. Das Waisenhaus wäre somit größtenteils unabhängig von Preiserhöhungen und externen Geldgebern; unser Prinzip der "Hilfe zur Selbsthilfe" wäre somit verwirklicht. Des weiteren würde viel Geld gespart und gleichzeitig durch den Verkauft der selbst erwirtschafteten Produkte auf dem lokalen Markt eigenes Geld hinzuverdient werden.

Komplette Fertigstellung des Hauptgebäudes: geschafft!

Derzeit ist nur der rechte Flügel des Waisenhauses bewohnbar. In diesem befinden sich die 4 Schlafräume, die in Jungen- und Mädchenzimmer unterteilt sind. Der linke, noch nicht bewohnbare Flügel, beinhaltet einen großen Aufenthaltsraum, 2 weitere Schlafräume für Mitarbeiter und die Küche. Um diesen Teil fertigzustellen müssen noch die Böden gelegt, Wände verputzt, Fenster und Türen eingesetzt und die Inneneinrichtung besorgt werden.  

Anfang Januar 2014 konnten die Kinder ihre neues Zuhause beziehen.

"Selbst das kleinste Flämmchen macht das Dunkel der Welt um einen Schein heller"

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