Das Projekt

Erfahren Sie mehr über unser Projekt vor Ort

Das Kinder- und Bildungszentrum

Das Kinder- und Bildungszentrum „Home for Hope“ befindet sich in dem kleinen Dorf Gomoa Tarkwa im Süden Ghanas, etwa zwei Stunden von der Hauptstadt Accra entfernt. 
Obwohl Ghanas Wirtschaft boomt und sich das Land auf einem aufstrebenden Ast befindet, gibt es immer noch viele Defizite, zum Beispiel mangelt es im Bereich der Versorgung der zahlreichen sozial benachteiligten Kinder und Jugendlichen an staatlichen Mitteln. So gibt es derzeit nur sehr wenige staatliche Waisenhäuser. Deshalb versuchen private Einrichtungen, wie das „Home for Hope“, so gut es geht, diesen Mangel auszugleichen.

Das Zentrum setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:

Waisenhaus

Im Waisenhaus leben derzeit 35 Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren. Betreut werden sie von einer Mitarbeiterin, die voll und ganz ihre Rolle als Ersatzmutter eingenommen hat, und weiteren BetreuerInnen. Die Kinder des Waisenhauses werden zudem noch weit über ihre Zeit im Waisenhaus hinaus von uns unterstützt. Jedes dieser Kinder soll sich den Traum von Studium oder Ausbildung erfüllen können. Bereits drei “AbgängerInnen” konnten wir in die Ausbildung schicken.

Home for Hope Preparatory School

Nach einer Bauzeit von knapp einem Jahr wurde sie 2016 eröffnet und bietet mittlerweile 160 SchülerInnen Platz, unter anderem den 40 Kindern, die im Waisenhaus leben. Die Schule befindet sich kontinuierlich im Ausbau und in der Weiterentwicklung. Sie soll den Kindern und Jugendlichen die bestmögliche Ausbildung, für alle Eltern erschwinglich, bieten. Außerdem beschäftigt die Schule mittlerweile bereits 20 motivierte LehrerInnen und einen Rektor.Insgesamt sind im Projekt Home for Hope 25 MitarbeiterInnen beschäftigt.

Gesamtziel dieses Projektes ist ein Zuhause für diese Kinder zu bieten, in dem sie behütet aufwachsen, und Bildung zu ermöglichen, die sie für eine gesicherte Zukunft in Eigenregie benötigen.

Das Projekt

Kinder- und Bildungszentrum

„Ziel unseres Projektes ist, ein Zuhause für Waisenkinder in Ghana zu bieten, in dem sie behütet aufwachsen, und Bildung zu ermöglichen, die sie für eine gesicherte Zukunft in Eigenregie benötigen.“

Larissa & Carolin

Die Entwicklung des Projekts ab 2012 

Klicke auf die Pfeile um dir die Entwicklung anzuschauen.

Das Projekt

2012: Beginn des Bauprojekts

In etwa 4 Monaten wurde in erster Zusammenarbeit mit dem Architekten und dem Bauherren vor Ort die Grundsteine des neuen Waisenhauses gelegt. Die ersten, zwar noch niedrigen Grundmauern haben einheimische Arbeiter komplett per Hand gebaut.

Das Projekt

2013: Der Rohbau steht

In weiteren 3 Monaten wurde der Rohbau fast komplett fertiggestellt. Mit Hilfe von Arbeitern und größeren Maschinen konnte der größte Teil geschafft werden: Nach der aufwendigen Fertigstellung des Daches, Einsetzen von Fenstern und Türen, dem Bau sanitären Anlagen in Form von Toiletten und Duschen und der Einrichtung der Schlafräume der Waisenkinder war es möglich, das neue Haus zu beziehen. 

Das Projekt

2014: Einzug der Kinder

Am 1. Januar 2014 fand der Umzug der Waisenkinder von ihrem alten Waisenhaus in ihr neues, eigenes Zuhause am anderen Ende des Dorfes statt. In den letzten Monaten haben sie sich gut eingelebt und genießen es, in ihrem neuen Heim viel Platz zum Spielen, Schlafen und Lernen zu haben.

November 2014: Das Waisenhaus ist komplett fertiggestellt.

Das Projekt

2015/2016: Verbesserung der Grundversorgung

Das Waisenhaus ist mittlerweile mit einem Trinkwasserbrunnen und Strom ausgestattet – die zwei essenziellen Punkte nach der Fertigstellung des Gebäudes. Des weiteren wurde das Gelände mit Fußballplatz und Spielgeräten sowie die Zimmer innerhalb des Hauses mit neuen Betten und Moskitonetzen sowie vielen kleineren Anschaffungen kindgerecht gestaltet. Der Ausbau der Selbstversorgung wurde mit der Installation einer Wasseraufbereitungsmaschine, dem Bau eines Hühnerstalls und dem Anpflanzen diverser Nutzpflanzen vorangetrieben.

Das Projekt

2016: “Home for Hope Preparatory School” ist in Betrieb

Nach einer reibungslosen Bauzeit konnte im Dezember die Schule in Betrieb genommen werden! Gestartet wurde mit vier Klassenräumen, 13 LehrerInnen, einem Rektor und 134 SchülerInnen – vom Kindergarten bis Junior Highschool.

Das Projekt

Seit 2017: Die Schule wird stetig erweitert

Drei weitere Klassenzimmer und ein Lehrerzimmer sind in Bau. Computerräume, Bibliothek und auf lange Sicht gesehen der Ausbau der Schule bis zur Senior Highschool sind in Planung.

Das Projekt

Seit 2018: Pläne für die Weiterbildung der Kinder werden implementiert

Unsere drei ältesten Kinder werden “flügge”:Nachdem sie Ihre Senior Highschool erfolgreich abgeschlossen haben, haben wir nach langen Gesprächen mit jedem einzelnen der drei Jugendlichen in deren berufliche Zukunft investiert: Rahel studiert Journalismus, Desmond und Felicity machen eine Ausbildung zum Bauleiter bzw. Zur Schneiderin. Ein großer Schritt für sie und uns in ein selbstständiges Leben!

Geplant & Geschafft

Zugang zu Wasser und Strom: geschafft!

Im Jahr 2014 soll dauerhaft der Zugang des neuen Waisenhaus zu Wasser und Strom gesichert werden. Derzeit versorgt ein Wassertank die Kinder mit 4000 Litern Wasser, was sich aber auf Dauer als problematisch darstellt. Dieses Wasser muss immer wieder aus dem Dorf geholt werden. In Planung ist deshalb entweder der Bau eines Brunnens, durch den die Wasserversorgung mit Grundwasser gewährleistet wird, oder der Anschluss an das öffentliche Wassernetz.

Die Versorgung mit Strom soll entweder durch den Anschluss des Waisenhauses an das öffentliche Stromnetz gewährleistet werden, oder aber durch die Installation von Solarzellen. Somit wäre das Waisenhaus unabhängig vom Stromnetz und Stromausfällen.

Ein Brunnen, der Grundwasser an die Oberfläche fördert, wurde bereits 2014 installiert und funktioniert bis heute einwandfrei. Eine Wasseraufbereitungsmaschine, die uns von einem deutschen Ingeneur geschenkt wurde, kann dieses Wasser sogar noch soweit filtern, dass es als Trinkwasser verkauft werden kann; somit kann eine erste kleine Einnahmequelle für das Waisenhaus generiert werden. Außerdem wurde das Waisenhaus im Mai 2016 an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.

Komplette Fertigstellung des Hauptgebäudes: geschafft!

Derzeit ist nur der rechte Flügel des Waisenhauses bewohnbar. In diesem befinden sich die 4 Schlafräume, die in Jungen- und Mädchenzimmer unterteilt sind. Der linke, noch nicht bewohnbare Flügel, beinhaltet einen großen Aufenthaltsraum, 2 weitere Schlafräume für Mitarbeiter und die Küche. Um diesen Teil fertigzustellen müssen noch die Böden gelegt, Wände verputzt, Fenster und Türen eingesetzt und die Inneneinrichtung besorgt werden.  

Anfang Januar 2014 konnten die Kinder ihr neues Zuhause beziehen.

Bau einer Schule: geschafft!

Derzeit besuchen die Waisenkinder eine von 5 Schulen im Dorf. Diese liegt jedoch relativ weit vom neuen Waisenhaus entfernt, die Lernbedingungen dort sind schlecht und die Schulgebühren dafür jedoch zu hoch. Auf dem weitläufigen Grundstück, das zum neuen Waisenhaus gehört, soll deshalb eine neue Schule gebaut werden. Sie soll qualifizierte, ausgebildete ghanaische Lehrer beschäftigen, es soll eine positive Lernatmosphäre herrschen, in der die Kinder die Bildung bekommen, die sie verdienen. Um die Waisenkinder nicht zu isolieren, soll die Schule auch offen für Kinder aus dem Dorf sein. So profitieren nicht nur die Waisenkinder selbst von dieser Einrichtung, sondern auch das ganze Dorf Gomoa Tarkwa.

Seit September 2016 ist die „Home for Hope Preparatory School“ offen für alle: Die Kinder, die im Waisenhaus leben, wie auch Kinder aus den umliegenden Dörfern. Da die Nachfrage sehr groß ist, wird die Schule kontinuierlich ausgebaut und erweitert

Ausbau der Selbstversorgung, Erweiterung des Projekts: in Arbeit

Obwohl Nahrungsmittel in Ghana sehr preiswert sind, ist es doch ein großer finanzieller Aufwand, für 40 Kinder Lebensmittel zu besorgen. Deshalb soll die Selbstversorgung des Waisenhauses mit Nahrung gefördert werden. Das Grundstück, auf dem sich das neue Waisenhaus befindet, bietet enorm viel Platz für den Anbau von Nutzpflanzen, zB. von Mais, einem Hauptnahrungsmittel in Ghana. Auch der Anbau von Obst und Gemüse soll vorangetrieben werden, zB. durch das Pflanzen von Orangenbäumen. Genauso soll mit der eigenen Viehwirtschaft durch das Einrichten von Hühnerställen und den Besitz eigener Ziegen begonnen werden. Das Waisenhaus wäre somit größtenteils unabhängig von Preiserhöhungen und externen Geldgebern; unser Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ wäre somit verwirklicht. Des weiteren würde viel Geld gespart und gleichzeitig durch den Verkauft der selbst erwirtschafteten Produkte auf dem lokalen Markt eigenes Geld hinzuverdient werden.

Außerdem gibt es immer neue Ideen für das Projekt: Die Schule soll kontinuierlich verbessert werden und in Zukunft soll das Zentrum auch Platz für Auszubildende geben. Geplant sind weiterhin ein Gebäude, das sowohl eine Bibliothek als auch ein IT-Zentrum beheimaten soll. So wollen wir dem Qualitätsanspruch unserer Schule immer weiter gerecht werden.

Unsere GHana-Reisen

Neben der administrativen Arbeit in Deutschland gehört die operative vor Ort im Projekt in Ghana zum Kerngeschäft. Während dieser jährlichen Projektreisen wird der Großteil der Spendengelder ausgegeben und der Kontakt zu den MitarbeiterInnen und anderen Akteuren gepflegt.

Kontaktieren Sie uns.

Stiftung Home for Hope

Schwabacher Str. 32 
90762 Fürth

Larissa: 0177/3245471
Carolin: 0162/6764103

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